Naturparkbesuche der 1. Klasse:

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Naturpark Heidenreichsteiner Moor besuchten die Kinder der 1. Klasse den Naturpark gleich zwei Mal.

Ausgestattet mit, für die Kinder eigens bestellten, Naturforscherjacken, erfuhren die Kinder durch eine sehr interessante Führung durchs Moor, von Tieren und Pflanzen im Wald im Allgemeinen, aber auch von den Besonderheiten des Heidenreichsteiner Moores. Vom riesigen Ameisenhaufen, über einen vom Borkenkäfer befallenen Baum, den Unterschied zwischen Fichte und Tanne, bis hin zum hängenden Stein erfuhren die Kinder alles Wichtige über die Fauna und Flora.

Höhepunkt war jedoch das Moor selber.

 

Die Kinder durften in einen abgesicherten Bereich des Moores steigen und dort kneipen. Manche der SchülerInnen gingen den Kneippweg sogar vier Mal und waren mit Freude und voller Eifer bei der Sache. Über die Tatsache, dass man sich an manchen Stellen nur auf den Wurzeln der Bäume bewegt und darunter die meterdicke Moorschicht ist, staunten die Kinder nicht schlecht. Als unsere Führerin uns zeigte, wie man durch einen bloßen Sprung den Boden unter unseren Füßen zum Vibrieren bringt, war es um uns alle geschehen. Das Moorfieber hatte uns alle gepackt.

Sie wurden auf die fleischfressende Pflanze des Moores hingewiesen, den Sonnentau, der auch das Naturparklogo ziert. Auch über die Moosbeere, eine Verwandte der Cranberry wurden sie aufgeklärt.

Beim zweiten Besuch im Naturparkzentrum durften die Kinder den Seminarraum nutzen. Es wurde mit Naturmaterialien gebastelt, gewerkelt, geschnitten und geklebt, sodass nun ein wahrhaft tolles und natürliches Kunstwerk die Naturparkmappe als Deckblatt ziert.

Weiters wurden die SchülerInnen auch auf die Entstehung, die Geschichte und die Wichtigkeit des Moores hingewiesen. Somit war allen klar, warum das Heidenreichsteiner Moor ein Naturpark ist und warum es schützenswert bleiben soll. Auch über die 4 Säulen eines jeden Naturparks wurden unsere SchülerInnen aufgeklärt und unterrichtet (1. Erholung, 2. Naturschutz, 3. Regionalentwicklung, 4. Bildung).

Im Anschluss bekam jeder Schüler/ jede Schülerin einen Naturparkpass ausgestellt. Bei jedem Besuch im Naturpark kann man Stempel sammeln und bekommt dann am Ende seiner NMS - Zeit eine kleine Anerkennung.